Wieder ist in diesem Jahr bei einem Speditionsunternehmen die Ausbildungsreihe Doppelstock Highcube - Ladungssicherung erfolgreich beendet worden. Während der 3 Präsenzveranstaltungen machte Lobraco Fachtrainer Adrian Schelp die Lagermitarbeiter des Unternehmens fit für die Doppelstockbeladung und die geforderte damitverbundenen besonderen Herausforderungen an die Ladungssicherung. Um eine praxisnahe und individuell auf das Unternehmen abgestimmte Ausbildung der Mitarbeiter mit den eigenen Arbeitsmitteln zu gewährleisten, fand der 8-stündige Ergänzungslehrgang am Standort des Unternehmens in Hamburg statt. Schwerpunkte waren hierbei insbesondere die Themen Verladeplanung, Schwerpunktlage, Stauung, Sicherung, Schadensreduzierung und Anwendung im Alltag.

Hierzu Fachtrainer Adrian Schelp: Das Ladungsträgersystem Doppelstock Highcubeverlangt von den Mitarbeitern und Disponenten ein Höchstmaß an Erfahrung und Handlungssicherheit im Umgang mit der Ware, da vieles nicht mehr gestapelt transportiertwerden darf. Durch dieses System besteht die Möglichkeit deutlich mehr Paletten auf 2 Ebenenzu transportieren, wodurch sich aber eine besondere Gefahr der Lastverteilung ergibt. Hier wurden die Mitarbeiter in der Praxis besonders sensibilisiert, um eine mögliche Beschädigung der Ware und des Ladungsträgers sowie negative Fahreinflüsse für die Fahrer zu verhindern.

Als positives Feedback erhielten wir von dem Lagerleiter des Unternehmens ein Foto welcheseinige Wochen nach den Schulungen in seinem Lager entstanden ist. Er freut sich sehr darüber, dass wie er selbst sagt, die größten Kritiker Dank unserer Schulung nun Gefallen an der Doppelstockverladung gefunden haben und dieses aktiv im Lager umsetzen. Wir freuen uns an dieser Stelle auf die weitere Zusammenarbeit für den Bereich Ladungssicherung und schicken schöne Grüße nach Hamburg! Die Ausbildung der eigenen Mitarbeiter im Bereich der Ladungssicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und wird von dem Unternehmer verlangt. Nutzen auch Sie die Möglichkeit der Lobraco Akademie und reduzieren Sie aktiv die Schadensquote in Ihrem Versand und kommen Sie gleichzeitig der Maßgabe nach, Ihre Mitarbeiter nach der VDI2700 Ladungssicherung ausbilden zu lassen.

Bitte bedenken Sie, dass eine Grundausbildung aller Mitarbeiter die mit Ladungssicherungsaufgaben betraut sind Pflicht ist und diese spätestens alle 3 Jahre besser jährlich aufgefrischt werden muss. Der Umfang einer solchen Grundschulung liegt bei 16 Stunden und schließt mit einer Zertifikatsprüfung ab. Nur so kommen Sie als Unternehmen Ihrer Unternehmerpflicht nach und sichern so im Schadensfall einen Regress auf den Unternehmer ab.

Sollten Sie sich unsicher sein ob Ihre Mitarbeiter dieses Pflichtkriterium erfüllen, so können Siesich gerne mit unserem Fachtrainer Adrian Schelp in Verbindung setzen und dies im Gespräch abklären.

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UZK Zollkodex der Union und AEO

22.09.2015
 - 
15:05
 Uhr

Der Zollkodex der Union wird ab 01. Mai 2016 anwendbar sein. Die Europäische Kommission hat den UZK-DA (Delegierte Rechtsakte/Delegated Acts) am 28.07.2015 förmlich angenommen, die Abstimmung über diesen Entwurf wird voraussichtlich zum Jahresende hin erfolgen. Nach wie vor unklar ist, welche Rolle die Bewilligung als zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO) spielen wird. Soll die AEO-Bewilligung die Grundlage für den Status eines Zugelassenen Ausführers (ZA) darstellen, und zwar sowohl für den Erwerb als auch für die weitere Nutzung eines vorhandenen ZA Status ? Eine stärkere Nutzung beschleunigter Verfahren für Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte soll bewirkt werden, was wohl dazu führt, dass  um Erwerb weiterer Bewilligungen ebenfalls der AEO Status als Grundlage dienen wird. Zu dieser Frage kann derzeit nicht abschließend Stellung genommen werden, wir weisen jedoch darauf hin, dass bereits heute die Voraussetzungen für den Erwerb des Status eines AEO C stark den Voraussetzungen für die Bewilligung als Zugelassener Ausführer ähneln. Die Bewilligungsvoraussetzungen zum Erhalt eines AEO Status werden ergänzt, und zwar werden zusätzlich zum vorhandenen Fragenkanon die steuerliche Zuverlässigkeit sowie die praktische und berufliche Befähigung im unmittelbaren Zusammenhang mit der ausgeübten Tätigkeit zur Überprüfung herangezogen. Abschließend sei gesagt, dass sich die hier gemachten Feststellungen auf das Zertifikat AEO C beziehen, der Status eines AEO S bezieht sich ausschließlich auf sicherheitsrelevante Aspekte.

Ansprechpartner: Klaus Nitschkowski

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Aktuelles zum Thema Mindestlohn

22.09.2015
 - 
14:58
 Uhr

Wie Sie wissen, gilt das Mindestlohngesetz (MiLoG) seit dem 01.01.2015 in Deutschland. Das Zollamt kontrolliert die Einhaltung des MiLoG durch den Arbeitgeber. Nachfolgend einige Informationen für Sie als Arbeitgeber:

Was wird beim Mindestlohn geprüft? Wenn die Zollbeamten/innen tätig werden, sind Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen, die bei einer Prüfung angetroffen werden, gesetzlich verpflichtet, diese Prüfungen zu dulden und an diesen aktiv mitzuwirken. Sie müssen dabei insbesondere• die erforderlichen Auskünfte erteilen,• Unterlagen, z. B. Arbeitsverträge, Lohnabrechnungen, Meldeunterlagen, Nachweise über gezahlte Löhne und Arbeitszeitaufzeichnungen sowie andere Geschäftsunterlagen, aus denen Umfang, Art und Dauer von Beschäftigungsverhältnissen abgeleitet werden können, zur Einsichtnahme vorlegen und• das Betreten der Grundstücke und der Geschäftsräume, beispielsweise die des Arbeitgebers während der Geschäftszeit, dulden.

Was droht den Betrieben, die den Mindestlohn nicht zahlen? Im Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) sind Bußgeldvorschriften aufgezählt, die bei Verstößen gegen Vorschriften des AEntG greifen. Verstöße begeht beispielsweise, wer• den Mindestlohn nicht gewährt,• Aufzeichnungen über Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit des Abeitnehmers nicht, nicht richtig oder nicht vollständig erstellt oder nicht oder nicht für mindestens zwei Jahre aufbewahrt,• prüfungsfähige Unterlagen nicht in Deutschland für längstens zwei Jahre in deutscher Sprache, auf Verlangen der Prüfbehörde auch am Ort der Beschäftigung, bei Bauleistungen auf der Baustelle, bereithält,• das Betreten eines Grundstücks oder Geschäftsraums nicht duldet,• eine Prüfung nicht duldet oder bei einer Prüfung nicht mitwirkt.

Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 500.000,00 €€ geahndet werden. Kann man auch ein Unternehmen beim Zoll anzeigen, von dem man weiß, dass der Mindestlohn dort nicht gezahlt wird? Wenn man weiß, dass der Mindestlohn nicht gezahlt wird, kann man sich an das nächste Hauptzollamt wenden. Ein solcher Tipp, eine entsprechende Anzeige kann auch anonym gemacht werden. Der Zoll geht auf jeden Fall den Anzeigen nach.

Für weiterführende Informationen senden Sie uns einfach eine Anfrage über das Kontaktformular. Wir beraten Sie gern!

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Winningen im Juli 2015 - Bestimmen knappe Budgets und die reine Kostenbetrachtung die Sicherheit in der Lieferkette der Luftfracht? Dazu eine Stellungnahme des anerkannten Luftsicherheitsexperten und Geschäftsführer der Lobraco Akademie GmbH (Winningen), Christian Buchenthal.

Terrorgefahr in der Lieferkette - Wer schätzt dieses Risiko eigentlich ein?

Der Staat hat die Aufgabe, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland zu schützen,  dies ist im Grundgesetz festgeschrieben! In Bereich der inneren Sicherheit ist hier das BMI (Bundesministerium für Inneres), aktuell Herr Dr. Thomas de Maizière, CDU/CSU, als Bundesminister des Innern zuständig. In den letzten Tagen war er immer wieder in den Medien mit Warnungen vor terroristischen Bedrohungen in Deutschland präsent.

Für großes Aufsehen bei den Sicherheitsbehörden sorgte der aktuelle Fall einer „Under Cover Aktion“ von Journalisten des WDR am Flughafen Düsseldorf. Hier gelang es einer Person, unbemerkt und vorbei an allen Sicherheitskontrollsystemen ein Paket bis zur Verladung in ein Flugzeug zu bringen.

Dazu der Luftsicherheitsexperte und Geschäftsführer der Lobraco Akademie GmbH Christian Buchenthal: „Als mir der Bericht vom WDR gezeigt wurde, in dem ein Frachtpaket in den Verladecontainer des Flugzeuges eingeschmuggelt wurde und dieses dann auf die Reise ging, stockte mir der Atem.
Wie immer gab es vom Flughafen Düsseldorf die Erklärung, man habe sich an geltendes EU-Recht gehalten! Das entspricht sicher der Wahrheit. Entscheidend ist jedoch die Frage: Wer schätzt hier in Deutschland eigentlich das Risiko ein und setzt entsprechende Vorkehrungen um?“

Weitere wichtige Fragen sind in diesem Zusammenhang:
Was macht das BMI eigentlich in unserer sicheren Lieferkette?
Wo kontrolliert der Staat noch selbst?

Bei der Luftfracht ist nur das LBA (Luftfahrtbundesamt) als ausführende Behörde aktiv. Herr Buchenthal sieht das so: „Auch diese Behörde kontrolliert nur die Dienstleister der „sicheren Lieferkette mit und ohne Kontrolleinrichtungen,“ und hat dazu ein Beispiel:

„Ein reglementierter Beauftragter kann selbst kontrollieren, kann sich z.B. ein Röntgengerät anschaffen und Personal zur Bedienung des Gerätes ausbilden lassen. Um das alles gesetzlich anerkennen zu lassen, muss er ein Luftsicherheitsprogramm erstellen und es von der Behörde (LBA) anerkannt bekommen.
Das bedeutet nach der Zulassung macht das LBA nur noch Stichprobenkontrollen ob der Dienstleister (reglementierter Beauftragter) dies ordnungsgemäß umsetzt.“

Hier wird deutlich, der Staat macht kaum noch eigene Kontrollen, weder an den Flughäfen in der Passage, noch bei der Verladung von Luftfracht!

Weiter bleibt die Frage offen, wer hier das Risiko eigentlich einschätzt.

Bei den Dienstleistern am Flughafen muss in den Luftsicherheitsprogrammen immer ein Luftsicherheitsbeauftragter benannt und ausgebildet sein! Diese Personen werden aus ihren Betrieben ausgewählt. Sie müssen nach §7 Luftsicherheitsgesetz eine staatliche Sicherheitsüberprüfung beantragen, die Zuverlässigkeitsüberprüfung, und erst nach erfolgter positiver Meldung, darf die Person an einer Schulung gem. VO (EU) 185/2010 Anhang 11.2.5. teilnehmen. Die Schulung dauert 4 Tage mit einer Abschlussprüfung!

Der Luftsicherheitsexperte Christian Buchenthal dazu: „Das sind 4 Tage, in denen diese Personen lernen müssen das Risiko in Ihrem Betrieb einzuschätzen und die Rahmenbedingungen für Ihr Luftsicherheitskonzept innerbetrieblich durchzusetzen und umzusetzen! Da ich selbst jahrelang in dieser Position war und auch diese Schulungen gebe, möchte ich sagen, dass ich hier sehr engagierte und professionelle Personen kennen- und schätzen gelernt habe. Ich komme wieder auf meine Frage zurück: Wer schätzt hier das Risiko eigentlich ein?

Eine Person in einem Angestelltenverhältnis, dessen Befugnisse aus einem Organigramm bzw. einem Budget bestimmt sind, die sich für jeden zusätzlichen Aufwand durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen rechtfertigen muss… ja, diese Personen schätzen das Risiko ein! Und wer haftet, wenn etwas wie im WDR Bericht geschildert, nicht funktioniert? Auf diese Frage gebe ich in meinen Schulungen immer die Antwort:

Nur, wenn man dem Luftsicherheitsbeauftragten grobes Organisationsverschulden oder Vorsatz nachweisen kann, gibt es hier eine Personenhaftung!“

Was hat man wohl mit dem Luftsicherheitsbeauftragten am Flughafen in Düsseldorf gemacht? Konnte er seine Risikobewertung darstellen? War hier das Thema Budget die Ursache, nicht mehr Sicherheitstechnik bzw. Personal einzusetzen?

Fazit Buchenthal: „Ich appelliere an alle verantwortlichen staatlichen Stellen in Deutschland, die Luftsicherheitsbeauftragten zu unterstützen und die Gesetze dahingehend anzupassen das nicht das Geld oder ein zu niedriges Budget die Risikobewertung der Luftfracht bestimmt!“

Die Lobraco Akademie GmbH ist als Institut für Weiterbildung, Coaching,
Trainings-und Beratungsleistungen auf die Transport- und Logistikbranche
spezialisiert.


Christian Buchenthal
Luftsicherheitsbeauftragter
LBA Zugelassener Ausbilder 026

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Sechs Trainerinnen und Trainer der Lobraco Akademie GmbH sind im Juni zu LAOLA Trainern ausgebildet und zertifiziert. Winningen (Koblenz) im Juni 2015 – die Lobraco Akademie GmbH hat im Juni 6 Ihrer Trainerinnen und Trainer nach dem LAOLA-Standard ausbilden und zertifizieren lassen.


LAOLA steht für Live Action Online Learning Academy und ist eine neue Form des Trainings im „virtuellen Klassenzimmer“.

Diese Form des Lernens ist eine Weiterentwicklung des bekannten Webinars, mit wesentlich mehr Elementen für interaktives Arbeiten und Lernen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit sich sowohl verbal, also mit Zuschalten des Mikrofons, per Video und schriftlich (im Chat-Room), an der Veranstaltung zu beteiligen.

Der Trainer/Moderator steuert diese Aktivitäten und hat sogar die Möglichkeit virtuell Dokumente erarbeiten zu lassen und Gruppenarbeiten mit anschließender Ergebnispräsentation durchzuführen. Natürlich ist weiterhin das Abspielen von Videos  bzw. das gemeinsame Arbeiten mit einer Präsentation als Basis für web-based Trainings gegeben.

Dazu Dieter Froitzheim, Geschäftsführer Lobraco Akademie: „Webinare im Internet anbieten und abhalten ist sicher keine Kunst. Die Durchführung und Steuerung einer LAOLA-Veranstaltung dagegen, setzt jedoch eine andere, bessere Ausbildung des Trainers voraus. Hier sind methodisch-didaktisch gravierende Unterschiede zu beachten, um professionell zu arbeiten und den gewünschten Lern- und Umsetzungserfolg bei den Teilnehmern zu erzielen.

Wir sind froh, mit der Firma LAOLA GbR aus Wettenberg, einen passenden und sehr professionellen Partner für die Qualifizierung und Ausbildung unserer Trainerinnen und Trainer gefunden zu haben“.

Folgende Inhalte werden den Teilnehmern bei der Zertifizierung zum LAOLA-Trainer vermittelt: Live-Online-Trainings im Kontext von eLearning und Präsenztraining, Grundlagen und Technik, Vorbereitung und Ablaufplanung, Live-Online-Methodik und -Didaktik, kreative Gestaltung und Interaktion im virtuellen Raum, der Live-Online-Trainer vor der Kamera, spezifische Online-Kommunikation und -Moderation, der LAOLA Standard, das eigene Live-Online-Konzept, schwierige Situationen meistern, Übung und Transfer…

Zum Abschluss der Zertifizierung muss jeder Teilnehmer eine Prüfung ablegen. Dazu gehören u. a. das Schreiben eines Ablaufplans zu einem Live-Online-Training, eine Übungssequenz und ein Fachgespräch. Folgende Lobraco Trainer haben das Qualifizierungsprogramm durchlaufen, die Prüfung bestanden und sind jetzt zertifiziert: Christian Buchenthal, Lucas van Haeff, Jens Werner, Michaela Buchenthal, Adrian Schelp und Volker Drose

Insgesamt arbeiten über 25 Trainer/innen und Berater/innen in unterschiedlichsten Projekten, bzw. für unterschiedliche Kunden für die Lobraco Akademie. Allein in den Programmen der großen Unternehmensakademien, die von Lobraco betrieben werden, haben mehr als 2500 Teilnehmer an über 240 unterschiedlichen Schulungen im vergangenen Jahr teilgenommen. Mit dem neuen Angebot LAOLA-Training will das Unternehmen weitere neue Kunden gewinnen.

LAOLA hat u. a. den sehr positiven Effekt für die Kundenunternehmen, dass Reisekosten eingespart werden können, die Zeiten für den produktiven Ausfall von Mitarbeitern im Betrieb reduziert werden können und weiterhin der bestmögliche Lernerfolg von Trainingsmaßnahmen realisiert werden kann. LAOLA Trainings sind auch in Kombination mit Präsenztraining sehr wirkungsvoll.

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